Willkommen auf der Webseite des Judosportvereins Werdau e.V.

Jigoro Kano, Begründer des Judo

Vorwort

Judo ist der Weg der vollkommenen Anwendung von Körper und Geist.
Das Streben danach ist die Ausbildung von Körper und Geist durch das Üben von Angriffs- und Verteidgungsformen.
So wird die Persönlichkeit geformt als Beitrag zum gesellschaftlichen Leben. Das ist das letzte Ziel des Judo.
Judo Grundlagen-Methodik, Kano zit. nach Ohgo, 1988.

Diese Worte des Begründers des modernen Judo, Jigoro Kano, bleiben als Grundidee unvergänglich,
obwohl seither über 80 Jahre vergangen sind.

Judo in Werdau - Geschichte

Judo in Werdau seit 1952

Judosport in Werdau seit 1952...

Wer hatte die Idee Judo in Werdau zu trainieren, wer leitete den Verein über die Jahrzehnte?

Wenn in einer Stadt wie Werdau nun schon 50 Jahre Judobetrieben wird, muss man schon darüber nachdenken wie alles begonnen hat und wer für die ersten Schritte verantwortlich ist. Ende 1952 wares der Abiturient Egon Steffl und sein Partner Wolfgang Schneider, die sich mit der noch sehr jungen Sportart Judo in der DDR beschäftigten. Ein Jahr später wurde Egon Steffl hauptamtlicher Sportwart in der BSG Lokomotive Werdau, er war verantwortlich für die Sportarten Geräteturnen, Leichtathletik, Volleyball und Judo. Um die Sportart Judo weiter vermitteln zu können, besuchte er einen Übungsleiterlehrgang in Halberstadt. Dies war eine Sportschule der Reichsbahn. Den Lehrgang leitete der Leipziger und schon damals Dan-Träger Sportfreund Kurt Jahn. Die ersten Trainingsstunden fanden dann im Jugendclubhaus Werdau, mit etwa 20 neugierigen Sportlern statt. Es war natürlich noch keine Judomatte vorhanden. Man trainierte auf einem Läufer, der als Unterlage für die Turner diente. Finanzen waren aber auch damals schon knapp und so wurde der hauptamtliche Sportwartwieder eingespart. Begründet wurde diese Stellenstreichung mit den nicht erreichten 350 Mitgliedern in der BSG Lokomotive Werdau. Und somit endete das erste Kapitel Judo. Doch der Anfang war gemacht, man trainierte trotzdem weiter. 1954 wurde dann die Sektion Judo in der BSG Lokomotive gegründet und es war damals die 14. in der DDR. Damaliger BSG Leiter Sportfreund Albert Heinke ernannte Siegfried Luxals Sektionsleiter.